Viele Hundehalter merken erst spät, dass die Krallen ihres Hundes zu lang sind. Dabei können bereits wenige Millimeter über der optimalen Länge spürbare Folgen für den Bewegungsapparat haben.

Warum zu lange Krallen problematisch sind

Krallen dienen dem Hund zur Stabilisierung. Sind sie zu lang, verändert sich die Stellung der Pfote. Der Hund setzt sie anders auf, um den Druck zu vermeiden – oft unbewusst und dauerhaft.

Mögliche Folgen:

  • Fehlbelastung von Zehen, Gelenken und Sehnen

  • Schmerzen beim Laufen, besonders auf harten Böden

  • Verspannungen im Schulter- und Rückenbereich

  • Erhöhtes Risiko für eingerissene oder abgebrochene Krallen

Besonders ältere Hunde oder Hunde mit ohnehin empfindlichen Gelenken reagieren sehr sensibel auf zu lange Krallen.

Ein häufiges Missverständnis

Viele glauben, dass sich die Krallen beim Spazierengehen automatisch abnutzen. Das stimmt jedoch nur bedingt. Auf weichem Untergrund wie Wiesen oder Waldwegen passiert kaum Abrieb – selbst bei aktiven Hunden.

Fazit

Regelmäßige Kontrolle und Pflege der Krallen ist ein wichtiger Teil der Gesundheitsvorsorge. Sie hilft, Schmerzen und langfristige Schäden zu vermeiden und sorgt dafür, dass sich dein Hund sicher und entspannt bewegen kann.