Hunde mit schwarzen oder sehr dunklen Krallen stellen viele Halter vor eine Herausforderung. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Das sogenannte „Leben“ der Kralle ist von außen nicht sichtbar.
Was ist das „Leben“ der Kralle?
Im Inneren jeder Kralle verlaufen Blutgefäße und Nerven. Wird dieses empfindliche Gewebe verletzt, kann es stark bluten und ist für den Hund schmerzhaft.
Bei hellen Krallen ist der Übergang meist gut zu erkennen – bei dunklen Krallen dagegen nicht.
Warum Unsicherheit oft zu langen Krallen führt
Aus Angst, dem Hund weh zu tun, schneiden viele Halter entweder gar nicht oder nur minimal. Die Folge: Die Krallen bleiben dauerhaft zu lang, das Leben zieht sich weiter nach vorne und ein korrektes Kürzen wird immer schwieriger.
Was hilft bei dunklen Krallen?
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Erfahrung im Einschätzen der richtigen Länge
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schrittweises Kürzen über mehrere Termine
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ruhiges, stressfreies Arbeiten
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Beobachtung von Form, Struktur und Druckpunkten der Kralle
Mit der richtigen Technik lassen sich auch schwarze Krallen sicher und schonend kürzen.
Fazit
Schwarze Krallen sind kein Grund zur Sorge – sie brauchen lediglich mehr Aufmerksamkeit und Fachwissen. Mit regelmäßiger Pflege lassen sie sich langfristig problemlos in der richtigen Länge halten.